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Zeitaufwändige Versuchsreihen zur Wärmebehandlung von Vergütungs- oder Werkzeugstählen erstrecken sich über mehrere Labortage. Die Versuche werden ausführlich protokolliert. Hierzu stehen Rechner mit entsprechender Software und Officeprogrammen zur Verfügung.
Für das Ablängen von Proben werden zwei Trennschleifer eingesetzt.

Für die Schliffherstellung stehen eine Planschleifmaschine, eine Dreispindel-Schleif-Poliermaschine und zwei Polierhalbautomaten zur Verfügung.

Für das manuelle Schleifen stehen sechs 1-Spindel-Poliermaschinen bereit.

 
Eingebettet werden die Proben in Warmeinbettpressen. Das Kalteinbetten und das Vakuumeinbetten erfolgt im Digistorium.

 
Neu angeschafft wurde die folgende Warmeinbettpresse:

Eine warmeingebettete Probe:

Die metallographische Beurteilung der Schliffe erfolgt an sieben Auflichtmikroskopen, die alle mit Digital- oder Analogkameras ausgerüstet und an Bilddokumentations- und Vermessungssysteme angebunden sind. Weiterhin stehen ein Umkehrmikroskop und zwei Stereomikroskope zur Verfügung. Die Lagerung der Schliffe erfolgt in zwei Trockenschränken und vier Exsikkatoren.
Zugversuche können an 2 Zugprüfmaschinen (10kN und 100kN) durchgeführt werden, die alle mit der gleichen Software ausgerüstet sind.

Eine Heizkammer mit drei Zonen und ein Hochtemperaturextensiometer stehen für den Warmzugversuch zur Verfügung.

Es werden weiterhin 1 analoges Pendelschlagwerk bis 300 J und ein digitales Pendelschlagwerk bis 50 J für die Ausbilung verwendet, wobei das kleinere auch für die Durchführung eines Schlagzugversuch umgerüstet werden kann.

Für die Erwärmung von Proben steht ein Warmbad (bis 100°C) zur Verfügung:

Proben können auf bis zu -80°C abgekühlt werden, um bestimmte Eigenschaften zu untersuchen:

Die Härteprüfung nach Vickers, Brinell oder Rockwell erfolgt an zwei Universalhärteprüfgeräten und einem halbautomatischen Rockwellhärteprüfgerät. Weiterhin stehen ein Kunststoffhärteprüfgerät und ambulante Härteprüfgeräte bereit.

Zusätzlich werden ein manuelles Rockwellhärteprüfgerät und zwei Kleinlasthärteprüfgeräte eingesetzt.

Für Mikrohärteprüfungen stehen drei Geräte zur Verfügung, von denen zwei eine computergestützte Auswertung ermöglichen.

Arbeitsplatz zur Mikrohärteprüfung.

Für den Salznebelsprühtest steht ein moderner Korrosionsprüfschrank bereit.

Für die Magnetpulverprüfung stehen moderne Hochstromtransformatoren und ein Handjoch zur Verfügung, mit denen die unterschiedlichen Magnetisierungsarten gelehrt werden.
Weiterhin werden Wirbelstromprüfgeräte im Tast- und Tauchspulverfahren, ein ambulantes Wirbelstromprüfgerät zur Schichtdickenmessung und fünf Ultraschallprüfgeräte eingesetzt.
Zum Erlernen der Wärmebehandlungsverfahren stehen den Schülern zwei Laboröfen mit elektronischer Temperaturregelung bis 1100°C und drei Anlassöfen bis 650 °C zur Verfügung. Das Abschrecken der Proben erfolgt in Wasser, Öl oder Polymerbädern. Die Ermittlung der Auf- und Einhärtbarkeit erfolgt an einer Stirnabschreckvorrichtung.
Zum Härten von Werkzeugstählen unter Schutzgas und zum Unterdruckaufkohlen mit Acetylen steht ein SPS-gesteuerter Vakuumofen bereit.